Ein Unfall kann Schäden in Millionenhöhe verursachen. Damit Geschädigte nie leer ausgehen, ist die Haftpflichtversicherung obligatorisch. Für die Prüfung musst du wissen, was sie deckt – und wann sie auf dich zurückkommt.
Sie deckt Schäden, die du mit dem Fahrzeug anderen zufügst: Personenschäden, Fahrzeuge, Gebäude, Leitplanken.
Geschädigte haben ein direktes Forderungsrecht gegenüber der Versicherung – sie erhalten ihr Geld auch, wenn der Verursacher zahlungsunfähig ist.
Fahren ohne Versicherungsschutz ist strafbar.
Was die Haftpflicht nicht zahlt
Schäden am eigenen Fahrzeug sind nicht Sache der Haftpflicht. Dafür gibt es freiwillige Versicherungen:
Teilkasko: Diebstahl, Glasbruch, Hagel, Marderbiss, Wildunfall – Ereignisse ohne dein Verschulden.
Vollkasko: zusätzlich selbstverschuldete Schäden am eigenen Auto.
Insassen- und Unfallversicherungen: ergänzender Schutz für Personen im Fahrzeug.
Verursacht ein anderer den Unfall, zahlt dessen Haftpflicht deinen Schaden.
Regress: wenn die Versicherung das Geld zurückholt
Die Haftpflicht zahlt den Geschädigten immer – aber sie kann anschliessend bei dir Rückgriff (Regress) nehmen, wenn du den Schaden grobfahrlässig verursacht hast. Typische Regressfälle: